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Sicher mit dem Auto durch den Herbst

herbst Mit dem Herbst beginnt die dunkle Jahreszeit und jeder Autofahrer muss sich auf schwierigere Wetter- und Straßenverhältnisse einstellen. Denn eine frühere Dämmerung, Regen, Nebel und Laub auf den Fahrbahnen haben eine schlechtere Sicht sowie einen längeren Bremsweg als Folge. Zudem muss mit ersten Nachtfrösten gerechnet werden, die vor allem in den frühen Morgenstunden in Waldgebieten und auf Brücken für glatte Straßen sorgen können. Das alles stellt für jeden Verkehrsteilnehmer eine große Gefahr dar. Um aber trotzdem sich durch den Herbst zu kommen, sollten Sie als Autofahrer einige nützliche Ratschläge befolgen, um sich selbst und andere nicht zu gefährden. Neben einem angepassten Fahrverhalten zählen hierzu unausweichlich auch die Pflege sowie ein Winter-Check des eigenen Fahrzeugs. Aus diesem Grund sollten Sie mit der beginnenden Jahreszeit auf folgendes achten.


1. Kostenlosen Licht-Check nutzen

Sehen und gesehen werden, das gilt besonders für die jetzige Jahreszeit, wenn die Sicht neben der frühen Dämmerung auch durch Regen und Frühnebel beeinträchtigt wird. Aus diesem Grund ist die Funktion und Einstellung der gesamten Beleuchtung am Fahrzeug enorm wichtig. Hierzu gehören das Abblend-, Fern- und Tagfahrlicht, Nebel- und Bremsleuchten sowie die Blinker.
Jedes Jahr ab dem 1. Oktober können Autofahrer den gesamten Monat lang kostenlos die Lichtanlage ihres Autos im Meisterbetrieb der Kfz-Innung oder bei den über 38.000 anderen Prüfstellen durchchecken lassen. Organisiert wird diese Aktion für Verkehrssicherheit vom Deutschen Kfz-Gewerbe gemeinsam mit der Deutschen Verkehrswacht. In den letzten Jahren wurden bei dieser Aktion an jedem dritten Fahrzeug Mängel festgestellt. Nutzen Sie deshalb den kostenlosen Licht-Check im Sinne der eigenen Sicherheit. Hierzu gehört auch, regelmäßig die Scheinwerfer von Laub und Verschmutzungen zu befreien, um während der Fahrt immer den vollen Durchblick zu haben.

2. Auf Winterreifen umrüsten

Auch wenn die Wintermonate noch in weiter Ferne zu liegen scheinen, so gilt für Winterreifen die ungeschriebene Regel: „Von O bis O – Von Oktober bis Ostern.“ Denn nicht selten sind die Fahrbahnen im Oktober nicht nur nass und voller Laub, sondern es kann auch zu ersten Nachtfrösten kommen. Hier sollten Sie besonders darauf achten, dass die Temperaturanzeige des Außenthermometers im Fahrzeug nur wenig verlässlich ist, da der Boden trotz angezeigter Plusgrade bereits gefroren sein kann. Daher sollten Sie schon etwa bei fünf Grad plus ihr Fahrverhalten anpassen und auf Straßenglätte gefasst sein.
Um mit den Winterreifen gut gerüstet zu sein, sollten diese über mindestens vier Millimeter Profiltiefe verfügen, auch wenn in Deutschland nur eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimeter gesetzlich vorgegeben wird. Zudem sollten bereits verwendete Winterreifen vor dem Radwechsel überprüft werden, ob sie die Lagerung gut überstanden haben oder ob bereits Risse oder eine Brüchigkeit festzustellen ist. In diesem Fall ist eine Neuanschaffung absolut ratsam.

3. Autobatterie checken und pflegen

Jeder Autobesitzer sollte noch vor dem Wintereinbruch in einer Werkstatt die Säuredichte und den Flüssigkeitsstand der Batterie überprüfen lassen. Getestet werden sollte dabei ebenfalls der Ladestrom, den die Lichtmaschine liefert. Denn bei tieferen Temperaturen nimmt die Leistungsfähigkeit der Batterie ab und der Widerstand nimmt zu, da gleichzeitig bei Kälte das Motoröl zäher ist. Der Anlasser muss dadurch eine größere Trägheit des Motors überwinden. Hinzu kommt noch, dass bei kälteren Temperaturen bereits im Herbst mehr Strom für Gebläse, heizbare Heckscheibe und Sitzheizung benötigt wird. Außerdem ist es ratsam, die Batterie zu pflegen und Schmutz sowie Feuchtigkeit zwischen den Batteriepolen zu entfernen, da dies eine Entladung begünstigt. Empfehlenswert ist es auch, immer ein Starhilfekabel im Auto mitzuführen.

4. Scheibenwischwasser auffüllen

Der Herbst bringt mit seinen schwierigen Wetter- und Straßenverhältnissen viel Regen und Schmutz, der besonders an der Windschutzscheibe anhaftet. Für eine sichere Fahrt mit dem Auto ist eine klare Sicht aber zwingend notwendig. Daher ist es wichtig, dass Sie immer genügend Scheibenwischwasser im dafür vorgesehenen Behälter haben, um zu jeder Zeit die Scheibe mithilfe der Scheibenwischer reinigen zu können.
Achten sollten Sie darauf, dass Sie der Jahreszeit entsprechend dem Scheibenwischwasser beim Auffüllen einen ausreichenden Anteil an Frostschutz beifügen. Im Handel gibt es bereits fertige Mischungen zu kaufen, die beispielsweise den Frostschutz bis zu minus 20 Grad garantieren.

5. Wer zahlt bei Sturmschäden?

Zum herbstlichen Wetter gehören immer öfter auch heftige oder sogar orkanartige Stürme, die für so manchen Autofahrer ein böses Erwachen haben. Denn bei hohen Windstärken kommt es häufig durch herumfliegende Dachziegel, herabfallende Äste oder umstürzende Bäume zu Schäden am eigenen Auto. Hier stellt sich für die meisten die Frage: Wer kommt für die Sturmschäden auf?
Haftbar ist immer der jeweilige Eigentümer, wenn er seiner Verkehrssicherungspflicht nicht nachgekommen ist. Ansonsten zahlt die Autoversicherung bei Sturmschäden erst ab der Windstärke 8. Die Schäden sind in diesem Fall durch die Teilkaskoversicherung abgedeckt. Allerdings greift die Teilkasko nur, wenn die Schäden durch unmittelbaren Sturmeinfluss entstanden sind. Sollten Sie jedoch beispielsweise gegen einen umgestürzten Baum fahren, bleibt der Versicherer leistungsfrei. Um dieser Leistungseinschränkung zu umgehen, ist der Abschluss einer Vollkaskoversicherung notwendig.

6. Der Herbst ist Wildwechsel-Zeit

Gerade im Herbst ist die Gefahr eines Zusammenstoßes mit Rehen oder Wildschweinen sehr groß, weil die frühe Dunkelheit, die neblige Witterung und die Zeitumstellung das Risiko enorm erhöhen. Insbesonders gelten der Oktober und November als Hochrisiko-Monate, da Hirsche, Rehe und Wildschweine bei der Futtersuche die Straßen überqueren.
Sollten Sie also früh morgens oder abends mit dem Auto unterwegs sein, dann sollten Sie immer aufmerksam fahren und die Geschwindigkeit drosseln. Das gilt vor allem auf ruhigen Landstraßen, an Wiesen und Feldern sowie in Waldgebieten. Auch ist es wichtig die Warnschilder zu beachten, die auf Wildwechsel hinweisen.
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