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Das sollten Autofahrer bei einer Panne wissen!

autopanne Auf Deutschlands Straßen passiert es täglich mehrere tausend Mal. Ob durch einen platten Reifen, durch einen defekten Motor oder einen anderen Schaden. Eine Panne ist immer sehr ärgerlich und kann viele Ursachen haben. Neben der verlorenen Zeit kostet sie zudem nicht selten auch eine Menge Geld. Gut wenn man als Autofahrer in dieser Situation einen Schutzbrief bei einer Autoversicherung oder einem Automobilclub abgeschlossen hat. Doch was kann ein Autofahrer tun, wenn er in einem solchen Fall ohne Pannenschutz dasteht?
Oft ist es nicht einfach vom Pannenort aus die nächstgelegene Werkstatt zu finden und schon gar nicht mittels mobiler Internetverbindung wenn man sich in ländlichen Regionen aufhält. Eine Möglichkeit Hilfe anzufordern bietet hier das Handy und die kostenfreie Notrufnummer 0800 6683663. Dahinter versteckt sich die Dienstleistungs-GmbH der Deutschen Versicherer (GDV DL), die den Notruf betreibt. Angeboten wird durch sie auch eine App namens „Pakoo“ mit der es natürlich noch einfacher geht. Hier genügt ein Tastendruck und der Nutzer wird mit der Telefonzentrale verbunden und zugleich geortet.
Sollte es auf der Autobahn zu einer Panne kommen, so sind dort alle zwei Kilometer Notrufsäulen zu finden, die ebenfalls vom GDV DL betrieben werden. Der liegengebliebene Autofahrer selbst entscheidet dann am kostenfreien Telefon, wie die Pannenhilfe geleistet werden soll. Bei Vorliegen eines Schutzbriefs werden in der Regel die Servicestellen der Versicherungen oder der Automobilclubs kontaktiert. Alle anderen bekommen eine Auflistung freier Hilfeanbieter, deren Einsatz der Autofahrer dann selbst bezahlen muss.


Richtig reagieren bei der Pannenhilfe

Bestenfalls können die Pannenhelfer den Schaden direkt vor Ort beheben. Ist das jedoch nicht möglich, muss abgeschleppt werden. Wie hoch die Abschleppkosten dabei ausfallen, lässt sich pauschal nicht sagen. Abhängig ist dies zumeist von den örtlichen Begebenheiten, dem Fahrzeugtyp sowie den Grad der Beschädigung. Zudem ist es in der Praxis so, dass fast immer direkt nach der Auftragsausführung bezahlt werden muss. Aus diesem Grund ist das vorher abzuklären, falls der Kunde nicht über so viel Bargeld verfügt.
So ist es durchaus möglich, dass der Pannenhelfer einen Umweg zum nächsten Geldautomaten macht. Selbst bei einem Autoschutzbrief kann es vorkommen, dass die Pannenhilfe und die Abschleppkosten nur bis zu einer Obergrenze getragen werden. Oft liegt diese bei 100 Euro für den Pannendienst und 150 Euro für das Abschleppen. Jedoch haben die Kunden einen Anspruch auf einen Mietwagen, mit dem sie die Reise fortsetzen können, wenn die Werkstatt weit entfernt vom eigenen Wohnort liegt. Generell gilt aber zu beachten, dass weder eine Werkstatt auf eigene Faust angerufen noch ein Hotel für die Übernachtung gebucht werden sollte, damit der Schutzbrief überhaupt greift.
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